Mitteilung über selbstverbrauchte Strommengen i. S. d. § 26 KWKG 2016 im Jahr 2017

Privilegierte Letztverbraucher, welche die begrenzten Netzumlagen in Anspruch nehmen möchten, sind gesetzlich zur Meldung gegenüber dem zuständigen Netzbetreiber verpflichtet.

Begrenzte KWK-Umlage für LV-Gruppen B und C abgeschafft – Übergangsregelung „Verdopplungsgrenze“

Für die betroffenen Letztverbraucher regelt § 36 Abs. 3 Satz 3 KWKG 2017 eine entsprechende Mitteilungspflicht:

„Letztverbraucher, die die Begrenzung […] in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März eines Jahres den im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strom melden.“
 

Begrenzung der § 19 StromNEV- und der Offshore-Haftungsumlage

Unverändert besteht die Meldepflicht nach § 26 Abs. 2 Satz 3 KWKG 2016. Dort heißt es:

„Letztverbraucher, die die Begünstigung […] in Anspruch nehmen wollen, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahres den im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strom […] melden.

Unternehmen der Letztverbrauchergruppe C haben zusätzlich weiterhin die Pflicht zur Vorlage eines Wirtschaftsprüfertestates nach § 30 Abs. 1 Nr. 5 KWKG 2016 (Bestätigung der Eigenschaft als Unternehmen des produzierenden Gewerbes, dessen Stromkosten für selbstverbrauchten Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 4 Prozent des Umsatzes im Sinne von § 277 HGB überstiegen haben).

Mitteilung über selbstverbrauchte Strommengen